GFI AG: Erneut Klage gegen Anlagevermittler und Treuhänder gewonnen

Viele Anleger haben Lebensversicherungen und Bausparverträge, die für die Altersvorsorge gedacht waren, aufgelöst, um bei der GFI AG investieren zu können. Erhalten haben sie dafür eine wertlose Urkunde, mit der ihnen das Doppelte des jeweiligen Kaufbetrags versprochen wurde.

 

Urteil gegen den Anlagevermittler und den Treuhänder

 

Die Kanzlei Bender & Pfitzmann hat vor dem Landgericht Stuttgart erneut ein Urteil sowohl gegen den Anlagevermittler als auch gegen den Rechtsanwalt, der für die Rückabwicklung der Lebensversicherung zuständig war und als Treuhänder fungierte, erstritten.

 

Der Tenor des Urteils vom 04.06.2020 lautet:

 

  • Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an den Kläger 151.773,28 € nebst Zinsen in Höhe von 5 %- Punkten über dem Basiszinssatz seit dem 16.01.2019 zu zahlen.

 

  • Die Beklagten tragen die Kosten des Rechtsstreits gesamtschuldnerisch.

 

Fehlerhafte Beratung durch den Anlagevermittler

 

In den Entscheidungsgründen des Urteils heißt es unter anderem, dass der Anlagevermittler verpflichtet ist, das Anlagekonzept, den Prospekt oder eine persönliche Modell-Berechnung auf wirtschaftliche Plausibilität zu prüfen. Die Plausibilitätsprüfung wurde von dem Vermittler jedoch nicht vorgenommen:

 

„Eigene inhaltliche Ermittlungen zur Plausibilität des von ihm vertriebenen Geschäftsmodells hat der Beklagte zu 1) nicht angestellt. Die ungeprüfte Übernahme von Angaben Dritter reicht nicht aus.“

 

Pflichtverletzungen des Treuhänders

 

Hinsichtlich der Haftung des Treuhänders, entschied das Gericht, dass dieser seine Pflichten aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag verletzt habe. In dem Urteil heißt es:

 

„Wer als Rechtsanwalt beauftragt ist, im Namen des Mandanten Kaufverträge abzuschließen, hat im Rahmen der vertraglichen Verpflichtungen zu prüfen, ob der angestrebte Kaufvertrag wirksam ist, welchen Inhalt er hat und insbesondere welche Risiken für den Mandanten sich aus ihm ergeben. Vor diesem Hintergrund kann die Tätigkeit des Beklagten zu 2) auch nicht – wie er vorträgt – als lediglich technische Abwicklung eingestuft werden.“

 

GFI AG betrieb unerlaubte Geschäfte

 

Bei den Kaufverträgen der GFI AG handelt es sich gemäß § 32 KWG um erlaubnispflichtige Einlagegeschäfte. Die erforderliche Erlaubnis lag der Gesellschaft jedoch nicht vor, so dass die BaFin im Jahr 2012 der GFI AG das unerlaubte Betreiben des Einlagengeschäfts untersagte und die Abwicklung der unerlaubt betriebenen Geschäfte anordnete.

Gewonnene Klage gegen die Vorstände der DIG AG

Die Kanzlei Bender & Pfitzmann, die zahlreiche betroffene Anleger in Sachen Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG (DIG AG) vertritt, hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main nun ein weiteres Urteil erstritten.

 

Der Tenor des Urteils vom 06.07.2020 gegen die Vorstände der DIG AG lautet:

 

  • Die Beklagten zu 1) und 3) werden als Gesamtschuldner mit dem Beklagten zu 2) verurteilt, an den Kläger 15.000 EUR sowie Zinsen in Höhe von 4% Prozentpunkten seit dem 15.03.2013 zu zahlen Zug-um-Zug gegen Abtretung sämtlicher Rechte aus dem Vermögensanlagevertrag vom 14.03.2013 über 15.000 EUR.

 

  • Die Kosten des Rechtsstreits haben die Beklagten zu 1), 2) und 3) als Gesamtschuldner zu tragen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wölbern Holland 70

Die Kanzlei Bender & Pfitzmann vertritt bundesweit Anlegergemeinschaften der Immobilienfonds Wölbern Holland 64 bis 70.

 

Da wir bei jedem der diesen geschlossenen Fonds in den zugrundeliegenden Fondsprospekten Fehler feststellen konnten, wird aktuell die Durchführung der Musterfeststellungsklage von unserer Kanzlei vorbereitet.

2 Millionen Euro zurückgeholt in 2018!

Der Kanzlei Bender & Pfitzmann ist es in 2018 gelungen, mehr als 2 Millionen Euro verloren geglaubtes Anlegerkapital aus einem geschlossenen Fonds zurückzuholen.

 

Wieder einmal hat es sich ausgezahlt die Informationen vieler Anleger zusammenzutragen, um so genaue Kenntnisse über das für den Fonds verwendete Prospektmaterial und die erteilten Risikohinweise sowie die einbehaltenen Vertriebsprovisionen zu erhalten. Durch die Zusammenführung der einzelnen Hinweise ergab sich ein so fragwürdiges Bild des Fondskonzeptes und der eingeschalteten Dienstleister, dass eine einvernehmliche Lösung für alle vertretenen Mandanten auch mit den Gründungsgesellschaftern gefunden werden konnte.

23 Musterverfahrensanträge bei Alpha Patentfonds veröffentlicht in 2018!

Das Landgericht Frankfurt hat im Jahr 2018 über 20 Musterverfahrensanträgen der Rechtsanwälte Bender & Pfitzmann nach dem Kapitalmusterverfahrensgesetz (KapMuG) stattgegeben. Die Musterverfahrensanträge sind im elektronischen Bundesanzeiger öffentlich einsehbar.

 

Artikel auf: bundesanzeiger.de

Vorstände der GFI AG zum vollen Schadensersatz verurteilt!

Das Landgericht Stade hat die Vorstände der Global Financial Invest AG (GFI) zum vollen Schadensersatz wegen der verlorenen Einlage des von der Kanzlei Bender & Pfitzmann vertretenen Klägers verurteilt.

 

Die Vorstände haften wegen einer verbotenen unerlaubten Handlung in voller Höhe und haben zudem an den Kläger Zinsen in Höhe von 4 % auf die Klagesumme seit Unterzeichnung des Vertrages zu zahlen.

Musterverfahrensanträge gegen Gründungsgesellschafter des Wölbern Holland 65 gestellt!

Die Kanzlei Bender & Pfitzmann hat im Jahr 2018 die erforderliche Anzahl (mindestens 10) von Musterverfahrensanträgen für die Eröffnung eines Kapitalmusterverfahrens beim Hanseatischen Oberlandesgericht gestellt.

Musterverfahrensanträge wegen HCI Deepsea Oil Explorer gestellt!

Die Kanzlei Bender & Pfitzmann hat im Jahr 2018 die erforderliche Anzahl (mindestens 10) von Musterverfahrensanträgen für die Eröffnung eines Kapitalmusterverfahrens beim Hanseatischen Oberlandesgericht gestellt. Die Anträge richten sich gegen die Gründungsgesellschafter und vermittelnden Banken.

Musterverfahrensanträge gegen Gründungsgesellschafter des Wölbern Holland 64 gestellt!

Die Kanzlei Bender & Pfitzmann hat im Jahr 2018 die erforderliche Anzahl (mindestens 10) von Musterverfahrensanträgen für die Eröffnung eines Kapitalmusterverfahrens beim Hanseatischen Oberlandesgericht gestellt.

Bankhaus Wölbern-Vorstände müssen aussagen!

Das Hanseatische Oberlandesgericht hat das Zeugnisverweigerungsrecht der Vorstände des Bankhaus Wölbern (jetzt Sandtor Abwicklungsgesellschaft) zurückgewiesen.

 

Die Vorstände des Bankhauses müssen im Rahmen einer von der Kanzlei Bender & Pfitzmann geführten Klagereihe zu dem Verkaufsprospekt des notleidenden Immobilienfonds Wölbern Frankreich 04 aussagen, auch wenn ihnen nach der Aussage eine zivilrechtliche oder sogar strafrechtlichen Inanspruchnahme durch die Bank droht.

Wölbern Holland 64 – Bank erkennt Klage an!

Die Volksbank Mittelrhein hat vor dem Landgericht Koblenz die von der Kanzlei Bender & Pfitzmann vertretene Klage in voller Höhe anerkannt.

Wölbern Holland 64 – Bank wird verurteilt!

Die Volksbank Mittelrhein hat sich vor dem Landgericht Hamburg gegen die von der Kanzlei Bender & Pfitzmann vertretene Klage nicht verteidigt und das Urteil in voller Höhe rechtskräftig werden lassen.ertretene Klage in voller Höhe anerkannt.